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Wie funktioniert Notfallverhütung?

Notfallverhütung ist mit „normalen Verhütungspillen“ möglich - nicht nur mit der „Pille danach“ oder der „Spirale danach". Denn: Viele „normale Pillen“ enthalten die gleichen Hormone wie die „Pille danach". Die „normalen Pillen“ müssen spätestens 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr in größerer Anzahl eingenommen werden. Dann wirken sie als Notfallverhütung. Welche „normalen Pillen“ in welcher Dosis eingenommen werden, ist auf folgender Liste aufgeführt: Übersicht Präparate.

Notfallverhütung ist eine Form der Verhütung, die nach dem Geschlechtsverkehr angewendet wird - aber vor Eintritt einer Schwangerschaft. Wenn also zum Beispiel das Kondom gerissen ist, die Pille vergessen wurde, ist Notfallverhütung die einzige Möglichkeit, das Risiko einer Schwangerschaft herabzusetzen.

Notfallverhütung ist nur für solche Notfälle gedacht!

Sie ist kein regelmäßig anzuwendendes Verhütungsverfahren! Als Nebenwirkung können u.a. Übelkeit und Erbrechen auftreten. Für den Rest des Zyklus muss zusätzlich mit nichthormonellen Mitteln wie z.B. Kondomen verhütet werden.




[© 2008 multi MED vision GbR]




Alle Angaben zur Notfall-Verhütung mit der ‚Pille danach’, der ‚Spirale danach’ oder dafür ‚geeigneten normalen Pillen’ beruhen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Achtung: Keine Notfall-Verhütungsmethode ist 100prozentig sicher! Bitte wenden Sie sich deshalb nach Möglichkeit immer an Ärztinnen / Ärzte (für Frauenheilkunde) in einer Praxis, Klinik oder einer Beratungsstelle.