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Die "Spirale danach"

Wirkung/Anwendung Bis zu fünf Tage nach einer Verhütungspanne (ungeschützter Geschlechtsverkehr) kann die Einnistung eines befruchteten Eis auch mit einer Spirale wirksam verhindert werden. Hierbei wird von der Ärztin/vom Arzt eine normale Spirale in die Gebärmutter eingelegt. Die Wirkung entspricht der herkömmlichen Spirale.

Sicherheit Das Einsetzen der „Spirale danach“ kann etwas schwieriger sein, da sie nicht zyklusabhängig (während der Menstruation) bei leicht geöffnetem Muttermund eingesetzt wird wie normalerweise.

Vorteile Die Kupfer-Spirale ist wesentlich wirkungsvoller als die „Pille danach“ bzw. Notfallverhütung mit der normalen Pille und verhindert zu 99% eine Schwangerschaft.

Nachteile Die Methode mit der Kupfer-Spirale ist nicht die geeignetste Notfallverhütung für Frauen, die ein hohes Risiko haben, sich an einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt zu haben.




[© 2011 multi MED vision GbR]




Alle Angaben zur Notfall-Verhütung mit der ‚Pille danach’, der ‚Spirale danach’ oder dafür ‚geeigneten normalen Pillen’ beruhen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Achtung: Keine Notfall-Verhütungsmethode ist 100prozentig sicher! Bitte wenden Sie sich deshalb nach Möglichkeit immer an Ärztinnen / Ärzte (für Frauenheilkunde) in einer Praxis, Klinik oder einer Beratungsstelle.